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Hat ein Erblasser im Testament bestimmte letztwillige Verfügungen getroffen muss häufig ein Testamentsvollstrecker eingesetzt werden um den letzten Willen des Erblassers zu erfüllen. Die Testamentsvollstreckung ist damit eines der wichtigsten Instrumente zur Durchsetzung des letzten Willens.

Häufig sind Laien mit den Aufgaben und der großen Verantwortung eines Testamentsvollstreckers überfordert. Zudem ist die Aufgabe nicht immer einfach und angenehm, da zum Teil auch Entscheidungen getroffen und Maßnahmen ergriffen werden müssen, die den Miterben nicht gefallen. Hier ist mal als Erbe und gleichzeitiger Testamentsvollstreckung in einer sehr unangenehmen Situation.

Ein professioneller Testamentsvollstreckung kennt sich nicht nur mit der Materie aus, sondern hat auch die nötige Distanz und Unabhängigkeit um dieses schwierige und verantwortungsvolle Amt des Testamentsvollstreckers sorgfältig und professionell im Sinne des Erblassers auszuüben.

Häufig wird die Person des Testamentsvollstreckers bereits im Testament oder Erbvertrag durch den Erblasser festgelegt. Teilweise sehen die Testamente jedoch auch vor, dass ein Dritter oder das Nachlassgericht mit der Bestimmung des Testamentsvollstreckers beauftragt wird.

Sofern ein Testamentsvollstrecker bestellt ist, sind die Erben in ihrer Verfügungsbefugnis über den Nachlass beschränkt. Die Aufgaben des Testamentsvollstreckers können sehr vielfältig sein und richten sich nach der Art der Testamentsvollstreckung.

Der Regelfall ist die sog. Abwicklungsvollstreckung. Hierbei hat der Testamentsvollstrecker die letztwilligen Verfügungen des Erblassers zunächst auszuführen und im Anschluss daran den Nachlass unter den Erben auseinanderzusetzen. Entscheiden ist jedoch, was der Erblasser bestimmt hat. Hierzu muss das Testament bzw. der Erbvertrag ausgelegt werden um den Willen des Erblassers zu ergründen. Hat der Erblasser keine besonderen Anordnungen getroffen, hat der Testamentsvollstrecker die Abwicklungsvollstreckung vorzunehmen.

Fälle in denen eine Anordnung der Testamentsvollstreckung durch den Erblasser sinnvoll ist sind:

  • familiäre Konstellationen in denen Nachkommen z.B. aus verschiedenen Ehen oder unehelich geborene Nachkommen vorhanden sind
  • minderjährige oder betreuungsbedürftige Erben
  • besondere Wünsche des Erblassers hinsichtlich Vermächtnissen oder Auflagen
  • Nachlässe mit Immobilienbesitz oder Unternehmen des Erblassers
  • Haustiere des Erblassers die er versorgt wissen will
  • Enterbung von Angehörigen
  • pflichtteilsberechtigte Angehörige
  • Grund- und/oder Immobilienbesitz im Ausland

In diesen und vielen weiteren Fällen sollte man als Erblasser durchaus eine Testamentsverwaltung in Erwägung ziehen. Der Testamentsverwalter ist dann verpflichtet, die letzten Wünsche des Erblassers in dessen Sinne, ohne Rücksicht auf die eventuell entgegenstehenden Interessen der Erben, zu erfüllen.

 

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